Variante 12

Wer kennt nicht das Gefühl, nie so richtig abschalten zu können, die Arbeit immer mit nach Hause zu nehmen? Bei unseren Wanderungen können wir mit ein paar gezielten Übungen unseren Kopf wieder frei bekommen.

 

Feierabend-Wanderungen

Entspannt in den Feierabend: Mit ein paar kleinen Übungen beim Wandern wird es uns gelingen die Arbeit des Tages hinter uns zu lassen und entspannt in den Feierabend oder in das Wochenende gehen zu können.

Achtsamkeitswanderungen

Genau genommen läuft vieles in unserem Alltag fast automatisch und unbewusst ab: Der Wecker klingelt, wir stehen auf, putzen die Zähne, ziehen uns an, schlingen schnell das Frühstück runter, setzen uns ins Auto, fahren zur Arbeit, erledigen den Job, essen zu MIttag (mit den Kollegen), fahren ins Fitness-Studio, essen zu Abend, sehen fern, ziehen uns aus, putzen die Zähne und gehen schlafen.

Dieser Tagesablauf ist vielleicht etwas überspitzt formuliert, aber vieles von dem, was wir so tun, läuft im Autopiloten einfach so ab. Und während wir so tun, was wir eben so tun, ist etwas ganz rege und aktiv: unser Geist. Während wir Zähneputzen oder frühstücken oder duschen ist der schon viel weiter und malt sich das bevorstehende Gespräch mit dem Chef in allen Farben aus oder er geht immer wieder zurück in die Vergangenheit und möchte uns an Begebenheiten erinnern, die vielleicht suboptimal gelaufen sind. Das und das hätte doch viel besser laufen können! Er hat viel an uns und natürlich auch an anderen rumzumäkeln. Und er lässt nicht locker. Textet uns voll. Und egal, was wir tun, wir nehmen es nicht wirklich war. Das Leben rauscht an uns vorüber, weil wir uns mit dem, was der Geist den ganzen Tag zu labern hat, beschäftigen und identifizieren. Wir lassen uns komplett von ihm einnehmen. Immer und immer wieder.

Das ist sehr schade, denn dadurch verpassen wir genau genommen einen großen Teil unseres Lebens. Das Leben spielt sich nämlich weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft ab, sondern immer nur JETZT. Natürlich möchte ich den Geist nicht verteufeln – er hat auch viele wunderbare Seiten und es ist toll, was er sich alles merken kann – nur sind da eben auch viele unnötige Dinge dabei und er ist zudem auch sehr einnehmend und überaus kritisch. Wenn er nicht zur Ruhe kommt und wir nicht in der Lage sind, wirklich einmal alles „abschalten“ zu können, dann wird er schlichtweg zum Quälgeist.

Und wer braucht schon einen Quälgeist? Ich jedenfalls nicht. Und genau hier setzt das Achtsamkeitstraining an.

Achtsamkeit ist eine innere Haltung, die das bewusste Wahrnehmen, das Achtgeben auf den jetzigen Moment ermöglicht.

Stellt euch einen inneren Schalter vor. Wenn ihr ihn betätigt, dann kommt ihr von der Automatik in die Acht. Ihr schaltet also von unbewusster in bewusste Wahrnehmung um, ihr werdet achtsam!

Bei den Achtsamkeitswanderungen werden wir je nach Themenschwerpunkt beim Wandern Übungen einbauen, die unsere Achtsamkeit wecken und schulen und unser alltägliches Leben bewusster machen und mehr Qualität geben.